Kontemplation und Konfrontation (Achtsamkeit trifft Improtheater)

Veranstaltungsort Heilig Kreuz Kirche - Meditationszentrum, Kettelerallee 45, 60385 Frankfurt
Seminartyp TAGESWORKSHOP
Zeitraum
Uhrzeit
Kurstermin(e)
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Ein ganz besonderer Selbsterfahrungsworkshop!

Wir beginnen in Stille und Achtsamkeit!

Der Kurs geht den Weg der  Paradoxen Intervention: Im Spiel wird Bewegung, sogar Aufregung, angestoßen und ausgelöst. „Das Glas wird geschüttelt.“  – Um dann umso bewusster wahrnehmen zu können, wie danach innere Stille sich einstellt. Wie „der aufgewirbelte Sand sich setzt“ und das Wasser im Glas klar wird.

Wir versuchen im Alltag oft, direkt in die  Ausgeglichenheit oder sogar „in die Stille zu kommen“; wir setzten uns vielleicht hin und meditieren. Dabei sitzen oft noch Stimmungen und Gefühle in uns fest, die zudem manchmal auch noch schwer zu erkennen und zu definieren sind. Diese Gefühle treiben Gedanken an – und die Gedanken Gefühle. In diesem Workshop drehen wir bewusst am Rad der Gefühle und Gedanken und nehmen dann wahr, wie das Rad zum Stillstand kommt.

So, wie man bei der Progressiven Muskelentspannung zunächst anspannt, um dann um so besser entspannen zu können, rufen wir in diesem Workshop durch das Spiel innere Bewegtheit hervor – um danach umso gelöster und stiller werden zu können.

Wir werden spielen und still sein, im immer wiederkehrenden Wechsel, so, wie es der Energieverlauf im Workshop vorgibt. Erkenntnisgewinn verspricht dabei Beides: Das Spiel. Und die Stille.

Wir leben in einer gefährdeten Welt. Wer den Impuls in sich verspürt, in der Welt etwas zum Besseren zu bewegen, der muss sich der Welt stellen und dabei auch seine eigenen Gefühle und Intentionen achtsam wahrnehmen. Der Kurs kann auch für diese zweifache Bewegung ein „Trainingslager“ sein.

Die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung bestätigen, dass wenn wir in Kontakt mit den für uns unangenehmen Gefühlen sind und uns zeitnah in neue und positiv gestaltete oder vorgestellte Situationen bewusst begeben, dies zu einer Korrektur bzw. Überschreibung von alten Erfahrungen führen kann. Die Neurowissenschaft spricht hier von Gedächtnisrekonsolidierung des emotional Gelerntem. Im Workshop ist die Möglichkeit gegeben, unser belastendes emotionales Gedächtnis durch neue Erfahrungen im Spiel zu transformieren.

Es ist ein Intensiv-Workshop, der davon lebt, dass er den Teilnehmenden Spaß macht. Vorerfahrungen mit Theater sind nicht notwendig. Wer interessiert ist, aber mehr Informationen braucht: Fragen, zum Beispiel zum Ablauf und zu den Inhalten können wir gerne am Telefon besprechen.

Der Kursaufbau:

  • Kontemplation: Einstimmung, Stille.
  • Konfrontation: Jede Improvisationstheaterszene birgt eine wunderbare Chance für eine Begegnung mit nackter Authentizität. Denn im Fokus der Bühne wird der Fluss der Energien im Körper, im Gefühl und im Geist stark und unmittelbar erlebt. Flow wird erfahren, wenn es fließt – Schmerz, wenn wir uns blockieren: Improvisationstheater ist Selbsterfahrung unter dem Vergrößerungsglas.
  • Kontemplation: Im Kontrast zur Konfrontation im Spiel scheint die Kontemplation auf, fast wie ein Schlag. All die im Spiel erzeugte Bewegung des Gefühlskörpers und des Geistes wahrnehmen – und nichts damit tun. Der Geist wacht. Die Gefühle klingen nach. Das Unterbewusste verarbeitet ungestört das eben Erlebte. Das Verstandene und auch Fragen tauchen im Geist in Worten ausgedrückt auf.
  • Integration: Zur bewussten Erfahrung gehört Verstehen. In die Reflexion fließen Feedback, ein Typenmodell und u.a. Elemente aus der Transaktionsanalyse ein. Im erneuten Spiel kann das Verstandene erprobt und vertieft werden und alte mentale Programme und Verhaltensmuster können durch neue Erfahrungen verändert werden.

Besonderheit: Vier Augen sehen mehr als zwei. Die Doppelleitung ermöglicht Teilnehmern, sich für gewisse Zeiträume aus der Gruppe zu nehmen und Einzelreflexion in Anspruch zu nehmen.

Nutzen des Workshops

Das gelebte Beispiel ist das Fundament des Wandels. Alternativlos. – Claus Eurich

Unser normaler Umgang mit persönlichen Herausforderungen gleicht oftmals dem: Mit dem Pferd vor ein Hindernis zu reiten. Mit dem Pferd und vielleicht noch einigen Zuschauern über das Hindernis zu diskutieren. Dann zurück in den Stall. – Improvisationstheater bedeutet hier: Springen über das Hindernis.

Der Nutzen ist, mit erweiterter Selbsterfahrung vom Platz zu gehen. Und gegebenenfalls auch mit lebenspraktischen Impulsen für die elegante Bewältigung von Herausforderungen des persönlichen Alltags.

Nachhaltig deshalb, weil wirkliches Spiel ganzheitliche, authentische, körperlich-geistig-emotionale Erfahrungen hervorruft, die sich ein „System“ behalten kann. Kontemplativ bleiben zu können inmitten innerer und äußerer Bewegung, erleichtert es immens, sein zu können wer man sein möchte, wenn es darauf ankommt.

Besondere Schwerpunkte

im Workshop können im Vorfeld besprochen werden. Zum Beispiel:

  • Persönliche Schwerpunktthemen wie Beziehungen oder selbstbewusstes Auftreten
  • Berufliche Themen wie konstruktive Kommunikation am Arbeitsplatz oder Teamentwicklung
  • Spezielle Themenfelder wie Engagement in Gesellschaft oder Politik

Für die authentische Vermittlung stehen

  • Renato Kruljac
  • Achim Weimer (Wirkliches Theater, Gründer und Leiter des TINKO Theaters Gießen. Ausbildung bei Johannes Galli. Angeschlossen an die Arbeit von Christian Mayer, Berlin) 

www.clown-schule-des-herzens.de    und   www.tinko-theater.de

Kosten  

159 €  mit Mittagessen und Getränken (die Bezahlung kann auch am Kurstag erfolgen).

(Es besteht eine begrenzte Teilnehmerzahl!)

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